Achtsamkeit

Frau-meditiert-am-StrandDie Achtsamkeitspraxis hat ihre Wurzeln in der zweieinhalbtausend Jahre alten Lehre des Buddhas, sie ist ein zentrales Element aller meditativen Praktiken. Auch die Psychologie und die Komplementärmedizin haben die Wirksamkeit der Achtsamkeitspraxis für sich entdeckt.

Vor allem der Medizinprofessor Jon Kabat-Zinn erkannte ihren Wert im Umgang mit Stress und bei der Behandlung psychosomatischer Erkrankungen. Er entwickelte ein medizinisches, systematisches Programm zur Stressbewältigung, das unter dem Namen MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction = Stressbewältigung durch Achtsamkeit) bekannt ist.

 

Achtsamkeit bedeutet auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein: bewusst im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen.

Achtsamkeit ist eine einfache und zugleich hochwirksame Methode, uns in den Fluss des Lebens zu integrieren, uns wieder mit unserer Weisheit und Vitalität in Berührung zu bringen.

Jon Kabat-Zinn

Die Fähigkeit der Achtsamkeit hilft, mit Stress-Situationen besser umgehen zu können – auch während der Schwangerschaft und der ersten Zeit mit dem neugeborenen Kind. Sie hilft während der Geburt, mit den Schmerzen und der Ungewissheit besser zurecht zu kommen. Und sie hilft, mehr Zuversicht zu entwickeln, wodurch sich die Ängste, die diese Reise ins Unbekannte häufig begleiten, verringern.

Meine Ausbildung als MBSR Lehrerin hat mir geholfen, eine Mutter zu werden, wie ich sie gerne sein wollte. Manchmal ist es immer noch schwierig oder stressig, aber Achtsamkeit hilft mir, in meiner Mitte zu bleiben.